Wir nutzen in diesem Sommer die freie Zeit, um die Räume der ehemaligen Mittagsbetreuung freundlicher und moderner zu gestalten. Wände, Decken und Küche werden neu gestaltet.

Der Förderverein der Schule hat verschiedene Möbelstücke bestellt: Ein großes Sofa, verschiedene Bücherwagen und eine Zelt zum Spielen und Träumen.

Wir freuen uns schon darauf!

Wie jedes Jahr freuten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Eiswagen, der zu uns am Donnerstag, dem vorletzten Schultag, in den Pausenhof kam. Leckere Eissorten werden vom Förderverein der Schule spendiert. Herzlichen Dank!

Der Jahresbericht ist fertig! Druckfrisch wurde er geliefert und zeigt ein buntes und vielfältiges Schuljahr. Herzlichen Dank an die Kolleginnen Frau Bauholzer und Frau Singer für die viele Mühe, aber auch herzlichen Dank an alle, die mit Bildern und Artikeln zum Gelingen beigetragen haben.

Das Schuljahr haben wir mit vielen Eltern und Gästen mit einem Gottesdienst in St. Albert um 10.45 Uhr beschlossen. Herr Kaplan Steber hat das letzte Mal mit uns Gottesdienst gefeiert, bevor er Neu- Ulm verlässt und nach Dillingen zieht. Wir sagen ihm lebe Wohl und wünschen ihm alles Gute!

"Mit meinem Gott überspringe ich Mauern", mit diesem Psalm verabschieden sich alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 4, die Lehrerinnen, Mitarbeiterinnen der OGTS, Hauswirtschaft, Haustechnik, Sekretariat und die Schulleitung und wünschen erholsame Ferien!

Ab September werden die Betreuungszeiten in der Grundschule St. Michael erweitert: Es gibt eine Frühbetreuung von 7-8 Uhr und eine Spätbetreuung von 16-17 Uhr, zusätzlich zu den bisherigen Betreuungsbausteinen.

Auf dem Weg zur Offenen Ganztagsschule bieten die Betreuerinnen erstmals sogenannte Stützpunkt-Angebote an, die die Kinder jede Woche neu anwählen können. Zu Beginn der Woche wird ein Plan ausgehängt. Dort tragen sich die Kinder ein, die Interesse haben. Höhepunkt aus den letzten heißen Schulwochen waren die Wasserschlachten.

Foto Frau Huber

Am Mittwoch, den 19.7.2017 waren  die Kinder der Mittwochsbetreuung ab 14.30 Uhr bei unseren Nachbarn, dem Seniorenheim St. Michael eingeladen. Dort kam ein Zirkus, der Vorführungen zeigte und einen Streichelzoo mitbrachte. Die Neu- Ulmer Zeitung berichtete in ihrer Ausgabe vom Montag:

Neu-Ulm

Ein bisschen Zirkus im Altenheim

Mit einer Tiershow und zahlreichen Kunststücken begeistert Frankordi Senioren im Haus St. Michael – und schafft es ganz nebenbei, Kindern Altenheime zu erklären.

Der Zirkus Frankordi kam mit vielen Tieren und Kunststücken ins Seniorenheim St. Michael.

Im Altenheim scheint so vieles unerreichbar; vieles, was für die Senioren früher zur Normalität gehörte, ist durch die eingeschränkte Mobilität aus dem Leben gestrichen. Neun Jahre ist es her, sagt eine 90-Jährige im Neu-Ulmer Seniorenheim St. Michael, dass sie zuletzt im Zirkus war. Früher fuhr sie gern zum Zirkus Krone nach München – doch jetzt ist sie gehbehindert, die Fahrt eine große Anstrengung. Dass die Sehnsucht nach Zirkusluft auch im Altenheim erfüllt werden kann, zeigt der kleine Leinfelder Familienzirkus Frankordi, der im Garten des Seniorenheimes eine Manege samt Streichelzoo aufgebaut hat.

Im blauen Planschbecken tauchen und spritzen Enten. Hühner laufen gackernd im Gras hinter dem Zaun. Zwei Schafen ist es eher zu warm, während ein paar Ziegen von den Streicheleinheiten gar nicht genug bekommen können: Der kleine Streichel-Zoo brachte Leben in den Garten des Seniorenheimes. Und erst die Manege: Die Stars keineswegs Wildtiere, sondern Tiere vom Bauernhof und die Hunde Ricardo Franks, Fly, Flip und Donald, die zur Freude der Senioren durch Reifen sprangen und Dressur-Nummern zeigten. Zwergziege Lola erinnerte jene Altenheim-Bewohner, die vom Bauernhof stammen, an ihr früheres Umfeld – doch Lola besuchte die Senioren nicht nur, um ausgiebig gestreichelt und gelobt zu werden, sondern auch um kleine Kunststückchen zu machen. „Mei, is des schee!“, strahlte eine der Bewohnerinnen des Heimes. Aus den Reihen der Senioren kam begeisterter Beifall für jede Nummer.

Weil das Seniorenheim eine Kooperation mit der Grundschule St. Michael hat, konnten Schüler beim Besuch bei den Senioren gleichzeitig die Haustiere streicheln und gebannt die Zirkus-Nummern verfolgen. Viele der Kinder fragten ihre Lehrerinnen nach Details aus dem Leben im Altersheim. Ob es sei wie in einem Krankenhaus, wollte ein Junge wissen. Ob man für das Leben im Altersheim bezahlen müsse, wollte ein Mädchen wissen. Und warum dort keine jungen Menschen wohnen. Doch genau an ihnen, den jungen Menschen, hatten die Senioren ebenfalls Freude. (köd)

Foto Frau Huber